~ Hexischer Alltag...

Donnerstag, 20. September 2012

...

Kinnas, wie lang das wieder her ist, dass ich irgendeine Info von mir gegeben habe! Das ist ja unfassbar! =) Mein neues Lieblingswort: unfassbar.

Aaaalso, was bisher geschah a la Desperate Housewifes.

Haus haben wir nicht. Wir haben abgelehnt. Nachdem wir mit dem Makler und mit den Nachbarn gesprochen haben, ist uns aufgefallen, dass einer unerschrocken lügt. Und dazu hatte nur einer den Grund: der Verkäufer. Also sprachen wir, nachdem die VR-Bank ein Kredit geben wollte uns gegen das Haus. Denn... ja verarschen kann man sich selbst schon genug.

Danach suchten wir weiter. Wir waren gerade dabei die Anrufe wegen unserer Zeitungsanzeige abzutelefonieren, als ich eine Zusage bekam. Nur der Job ist direkt in Ludwigshafen, also ist Hunsrück momentan gestorben. Das wäre von der Fahrtzeit nicht machbar.

Also sitzen wir hier noch fest. Und es wird immer unerträglicher. Der Haussegen hängt hier gewaltig schief. Meine Schwiegermutter akzeptiert keine Grenzen oder Privatsphäre. Es hat sich gebessert, dass ging aber nur durch massiven Aufstand und ... naja schon fast nur mit reiner Bosheit, um sie von uns zu verjagen. Und das will ich eigentlich nicht. Aber ich kenne keinen Menschen, der so resistent gegen Gespräche und Vereinbarungen ist. Also bleibt nichts anderes übrig, als von hier auszuziehen. Momentan suchen wir eine Mietwohung und parallel ein Häuschen, hier in der Nähe. Wird uns hier um einiges mehr kosten aber ok.

Ja den Job, der hat mich riesig gefreut. Die Ernüchterung kam aber, als es nur ein 8-Monats-Vertrag war. Was soll ich mit sowas nur anfangen? Darauf kann ich mir nichts aufbauen. Aber ok, ich freue mich dennoch etwas zu haben. Zumindestens werde ich dann ansatzweise in einer Beratertätigkeit sitzen, damit öffnen sich mir hoffentlich paar Türen. Und mit meinem Ziel der Weiterbildung (oder Weiberbildung? ;-) - hab ich zumindestens eben kurz gedacht) zur Beraterin, hoffe ich dann endlich irgendwann zur Trauerbegleitung zu kommen.

Momentan ist nichts wirklich einfach. Ich habe immernoch sehr viele Baustellen, alles staut sich, aber es geht zumindestens voran! Ich bin immernoch dabei die Selbsttherapie zu machen. Die Verarbeitung hab ich hinter mehr. Den Mist hab ich weggekehrt und erstmal eine kurze Leere gefunden. Aber ich bin nicht tatenlos geblieben! Die Leere fülle ich nun Stück für Stück mit Erfahrung, Lebenslust, Kreativität und Glück.

Mir geht es um einiges besser als noch vor einem halben Jahr. Ich hab viel mehr Selbstvertrauen, ich glaube an mich, ich unterstütze mich, ich plane und... das sind alles neue Aspekte und... ich stelle fest... ich mag mich =)

Ich bin einfach zufrieden mit mir. Mit meinen Werten, Meinungen, meinem Verhalten und Denken... ich komme immer mehr aus mir heraus. Mein wahrer Kern schafft es nach außen.

Ja es geht mir gut, in meiner Mitte, aber draußen gibt es immernoch Stürme und Winde. Aber ich ruhe in mir selbst und bin gefestigt mit meinem Wurzeln.

Lieben Gruß

Niphredil

Sonntag, 24. Juni 2012

Heute Garten

Hallo ihr Lieben. Neue Bank neues Glück, sag ich nur! Träumte heute wieder vom Häuschen. Bin energetisch bereits so mit dem Haus verbunden, dass es meins ist. Mann träumt auch jede Nacht. Wir rufen, vielleicht kommts? ;-)

Wir sind heute im Garten anzufinden, ich bring paar Fotos mit, versprochen. Und heute mittag mach ich Blaubeerpfannkuchen. Das heißt heute wirds alles geben, was ein guter Sonntag braucht.

LG

Niphredil

Freitag, 22. Juni 2012

Der Traum ist vorerst zu Ende geträumt - oder so ähnlich

Lange Zeit habe ich darüber nicht mehr geschrieben: wir hatten unser Haus gefunden. HATTEN. Wir suchten nun über mehrere Monate und waren uns gegen Ende sicher: Im Hunsrück würden wir uns nieder lassen. Ab da dauerte es glaub ich 3 Wochen und wir fanden unser Haus. Eine absolute Bruchbude, wo alles renoviert werden müsste, was gerade noch so steht. Aber einfach herzallerliebst. Ich stand alleine in der Küche, schloss die Augen und ich sah uns in dem Haus. Ich sah wie ich das Küchenfenster öffnete, um die Stockrosen davor zu pflücken. Ich sah mich eine Trauerweide pflanzen, genau am Bachlauf.

Viele Gespräche mit der Bank, die ich jetzt kurz skizzieren will:

1. Termin: Wir bekommen einen Kreditrahmen von 150.000-200.000 Euro
2. Termin: Wir bekommen einen Kreditrahmen von 144.000
3. Termin: Wir bekommen einen Kreditrahmen von 120.000

- Wir beschlossen einen Tag später die 120.000 zu nehmen. Das Haus zu kaufen und das nötigste zu machen, bis ich einen Job habe. Wir rufen an zum Bestätigen:

4. Termin (Telefon): Wir bekommen einen Kreditrahmen von 80.000 Euro + als Sicherung das Haus unserer Schwiegermutter

oO

Nein das ist nicht die Targobank, sondern die gute alte Sparkasse.

Jetzt habe ich aber die Erklärung dafür, warum wir eine Bankenkrise haben. Verarscht fühl ich mich ja.

Momentan macht mir das Leben kein Spaß. Wenns nur die Banksache wäre, wie schön wärs dann. Momentan habe ich einfach das Gefühl, dass so eine Kraft und Macht gegen mich wirkt, dass ich mich so langsam am liebsten wie ein toter Fisch durchs Leben treiben lassen würde. Wahrscheinlich würde ich dann genauso leblos in der Bahn sitzen, wie ich manchmal die Menschen so sehe.

Es ist grauenhaft momentan. Ich finde noch einzelne schöne Momente, zum Beispiel wenn mein Mann unsere Wohnung betritt; ich muss immer lächeln, wenn ich ihn sehe, egal was vorher war. Momentan nehmen wir noch vieles mit Humor, aber wenn selbst mein Mann weinen muss, hört auch für mich jeder Spaß auf. Ja, wir weinen viel momentan, in Abwechslung mit Humor.

Momentan sind wir völlig planlos. Die Bank hat sich für unser Erspartes bzw. unsere Bausparverträge überhaupt nicht interessiert. Selbst den Wert der Immobilie, der uns beim 2. Termin als sehr wichtig angepriesen wurde, wurde später überhaupt nicht mehr beachtet. Und aufeinmal ohne jemals ein Wort vorher dadrüber verloren zu haben, wollen sie das Haus meiner Schwiegermutter als Sicherheit.

Seit Wochen fühlt sich mein Leben an wie ein großer Knoten. Hab ich endlich das Gefühl eine Sache anpacken zu können, scheitert sie, während in der Zwischenzeit der Knoten einfach größer geworden ist. Ehrlich, momentan bin ich mit meinem Latein am Ende.

LG

Niphredil

Donnerstag, 26. April 2012

Zeit - unsere Ahnen - und dunkle Gestalten am Bett

Hey ihr Lieben. Ich hab jetzt längere Zeit nicht mehr geschrieben (mal wieder). Aber das musste sein, weil in meinem Kopf derartiger Chaos war, dass ich selbst nicht mal wusste was eigentlich los ist.

Und so ist es im Leben. Die Probleme, die man nicht zu Ende arbeitet kommen immer wieder zurück, bis du es endlich kapierst. Und so löse ich mich gerade zum zweiten Mal von meinen Eltern und dieses Mal wird es mehr als 4 Monate dauern. Ich hab meinem Vater eine Beleidigung (ich sei doch eine faule Sau) verziehen, weil er zum ersten Mal einen Fehler eingesehen hat und sich entschuldigte. Dafür hat mein Vater 4 Monate gebraucht. Doch leider hat sich heraus gestellt, dass er nicht wirklich gelernt hat und auch nicht verstanden hat, um was es mir geht. Denn er beleidigte auch meine kleine Nichte, da sie in der Schule keine guten Noten hat.

Und so sah ich: nein mein Vater hat sich nicht geändert. Und nein mein Vater hat mich nicht nur einmal beleidigt und gedemütigt, sondern mein ganzes Leben. Nun hat er sich nur ein Upgrad draufgespielt - wie in der Matrix sagte eine meiner Freundinnen. Jetzt beleidigt er subtiler.

Und so hab ich die letzten Wochen viel von Alice Miller gelesen. Die Beleidigungen waren gar nicht das schlimme, das schlimme war, sich nie dagegen wehren zu dürfen. Und dieses nicht-wehren-dürfen führt zur Abspaltung von Gefühlen, zur Idealisierung der Eltern, zu Gefühlsarmut und man verliert sich selbst und seine Freiheit.

Ich lese also sehr viel Alice Miller und jeden Tag gibt es Gespräche mit meinem Mann. Er hilft mir soviel! Er ist echt ein guter Mensch. Manchmal ist er so wütend über meine Erzählungen. Darüber staune ich. Ich mein ich bin ein eher aggressiver Typ, aber bei meinen Erzählungen werd ich nicht wütend. Langsam schon. Das Schreiben hilft. Ich zähle alles auf. Und diesen Brief wird mein Vater auch bekommen. Ich schone meine Eltern nicht mehr. Und gott weiß, wie hart das sein muss für seine Eltern. Aber ich schütze mich. Kein Mensch ist mir so wichtig, wie ich selbst. Egoistisch? Ja! Weil ich mein ganzes Leben keinen eigenen Willen haben durfte und nur Ideale und Wünsche von anderen erfüllt habe. Aber vielleicht gibt es da doch einen Menschen. Und zwar mein erstes Kind. Ich weiß, dass sich meine Eltern nicht so verhalten, weil sie es so wollten. Nein ihre Eltern haben sie auch so behandelt und wahrscheinlich deren Eltern ebenso. Die schwarze Pädagogik aus dem 17. Jahrhundert, immernoch verwurzelt in unserer Familie. Und mein Kind wird nicht gedemütigt, es wird auch nicht geschlagen. Mir haben Kinder immer sehr gefallen, die eigenwillig waren. Ich hab nie verstanden warum... aber mit mir, wird die Linie der schwarzen Pädagogik in unserer Familie sterben. Sei es, dass ich deswegen durch die Hölle gehen muss.

Das alles hat auch mein Bild auf meine Ahnen verändert. Ich habe sie stets verehrt, ich hab Fotos von ihnen auf meinem Altar. Der Blick heute dadrauf ist unerträglich und ich werde sie wegräumen. Wahrscheinlich Menschen, die auch gedemütigt haben, die grausam waren... Ahnenverehrung hin oder her (ich hab das als Hexe einfach so gelernt), aber so verehrungswürdig sind sie auch nicht. Schließlich habe ich all ihre Eigenschaften in mir gebündelt, ihnen fehlt mein eigener Teil, mein eigenes Wissen, das hab nur ich... und kein Ahne. Keine Ahnenverehrung mehr. Ich weiß einfach nicht, wer die Leute sind, was sie getan haben. Was ist, wenn einer ein Mörder war? Ich verehre lieber mich selbst, dann weiß ich wenigstens was ich verehre. Ich verehre mich durch Bewegung, durch Sport, durch das Fühlen jeder Bewegung, durch das bewusste Atmen, durch gesunde Nahrungsmittel, durch Kontakt zu anderen, durch Wärme und Zärtlichkeit, durch Kreativität und vor allem verehre ich mich durch Gedanken, meine Traumzeit. Ich verehre mich als Wesen. Selbstliebe. Das machen wir zu selten für uns selbst und zuviel für andere.

Gestern bin ich schreiend aus dem Schlaf erwacht und ich sah Gestalten um mein Bett stehen, die sich sofort auf mch zu bewegten und vor mir halt machten. Sie haben keine Gesichter, sie sind einfach nur schwarz. So was ähnliches hatte ich vor Jahren, als ich jemanden neben meinem Bett stehen sah und ich einfach nur schreite. Mein Mann sagt, dass mir irgendwas etwas sagen will. Es sind die Schatten meines Unterbewusstsein, die dunkle Seite, die jeder mit sich trägt. Und ich habe die Schatten alle (ALLE!) aufgescheucht. Und sie wusseln sich und würden sich am liebsten verstecken und mich einschüchtern. Mir war klar, dass das keine Jenseitsschatten sind, sondern meine.

Ich bin auf dem Weg, und es ist so hart Leute ehrlich. Es ist so hart. Kein "Schwam drüber" - und wie oft wollte ich das. Aber ich kann nicht mehr zurück. Ich hab die Freiheit gespürt für wenige Tage und ich kann diese Tage nicht aufgeben für Jahre. Selbst 1 Sekunde Freiheit sind es wert, wenn man dafür Jahre eingesperrt ist. Das musste ich lernen.

Und ich bin mir eigentlich fast sicher: wenn diese Phase vorbei ist, werde ich einen Job finden, dann werden wir auch unser Haus finden (bisher ergab keine Besichtigung nur ein Gefühl der Möglichkeit sich ein Leben in einem Haus vorstellen).

Ich hoffe ich schaffe es nächste Woche zu Apollo zum Musentempel im Schwetzinger Schloss. Die Musen haben mich vor zwei Jahren so schön geküsst, dass es mich wieder zu ihnen zieht.

LG

Nip

Dienstag, 3. April 2012

Arbeitslosigkeit ist eklig

Nun ist doch einige Zeit wieder vergangen seit ich meine Prüfung endlich hinter mir gelassen habe. Nun bin ich seit joar 3 bzw. 4 Wochen arbeitslos. Der Arbeitsstellenmarkt sieht für Volkskundler (hier in meiner Gegend) eher mau aus. Daher such ich auch nach Arbeitsstellen für Erwachsenenbildner, auch wenn ich in die Richtung nicht gehen wollte. Als mein Mann nach Stellen gesucht hat fand er in einem Monat 3 Stellen. Bei mir siehts genauso aus.

Ansonsten hab ich schon alles getan, was man zu Hause tun kann. Putzen, sogar genäht, Hunde-Wellness-Tag, Garten, Fenster geputzt, aufgeräumt, ausgemistet... Nun verbringe ich den Tag hauptsächlich im Garten ja und dort begegne ich immer wieder meiner Schwiegermutter, die sich Arbeit für mich ausgedacht hat. Kindernachhilfe, Kinderbasteln... ehrlich? Hat die Frau zu viel Haarspray in ihrem Leben eingeatmet? Naja heute sagt sie das nach meinem Anfauchen nicht mehr, ich gehe ihr aber auch lieber aus dem Weg. Das Leben mit zwei Generationen unter einem Dach ist für mich momentan unerträglich! Überall muss sie ihre Tipps abgeben und das immer mit so einer übertriebenen und gekünstelten Höflichkeit und Freudigkeit, dass mir schlecht wird. Es fällt der älteren Generation schwer einzusehen, dass es heute auf dem Arbeitsmarkt anders ist. Aber anstatt zu zu hören, leben einige lieber in ihrer eigenen heilen Welt.

Ich hätte eigentlich von mir aus keine großen Probleme mit der Arbeitslosigkeit. Nach dem Studium 1-3 Monate arbeitslos zu sein kommt vor. Ich bin geduldig. Unerträglich wirds nur, wenn Menschen in deinem Umkreis nicht geduldig sind und du dich beginnst zu schämen, weil wieder eine Woche vergangen ist ohne Ergebnis. Das ist so ein ekliges Gefühl! Mich nervts selbst, dass eine geregelte Arbeit so einen hohen Stellenwert hat. Als ob ich zu Hause sitze und nichts tue. Zum ersten Mal siehts bei uns endlich mal aufgeräumt und gepflegt aus. Aber das hat ja keinen Stellenwert...

Ich will hier raus! Die Haussuche ist ebenfalls ohne Erfolg. Wir haben ein schönes Haus gefunden, dass ältere Ehepaar wird aber das Haus nicht verkaufen. "Sie brauchen Zeit..." haben sie gesagt. Die Zeit hab ich nicht, sonst bekomm ich hier drin noch einen Wutanfall und meine Wutanfälle sind nicht schön. Also geht die Suche weiter. Dabei wäre ein Haus zu finden, gerade jetzt, so toll. Ich könnte schonmal mit Renovieren anfangen. Tapeten abkratzen, Schleifen (ich liebe meine Schleifmaschine), Streichen...

Im Leben passt nie wirklich was zusammen... was an sich kein Problem wäre.

LG

Niphredil

Donnerstag, 12. Januar 2012

Der Fluß?

Ist was im Fluss? Träumte vom Versuch mit einem Fluss zu schwimmen und merkte, dass die Strömung zu stark ist. An der Leine hatte ich meinen Hund, der fast ertrunken wäre.

Ich bin an einem Punkt angekommen, wo es mir einfach nur reicht! Ich brauche drigend einen Tapetenwechsel und zwar dieses Jahr!

LG

Niphredil

Sonntag, 1. Januar 2012

Neues-Jahr-Blues

Ich bin nicht der Silvesterpartymensch. Ich habs mir gestern mit meinem Mann gemütlich gemacht. Das Jahr 2011 war für uns (mal wieder) nicht gut. Dadurch besitzen wir nicht das Bedürfnis irgendwas zu feiern. Aber ein gutes Jahr zu feiern erscheint mir persönlich auch falsch, weil etwas Gutes nie Enden sollte.

So am neuen Jahr überlegt man auch, was man im Jahre 2012 so alles machen möchte. Für das Jahr 2011 kann ich wenigstens sagen, dass ich echt alles probiert habe. Dennoch hat nichts geklappt. Aber das macht nichts, ich habe es ja probiert. Was will ich für 2012?

Da gibt es so paar Sachen für die ich nicht so viel tun kann. Die vom Glück abhängen. Sei es einen Job zu finden, der einen zufrieden stellt und in dem man sich verwirklichen kann. Wenn der Job kommt, wäre der nächste Schritt ein Haus. Nur dafür benötigt man ebenfalls sehr viel Glück. Man muss ein Häuschen finden, was seinen Vorstellungen entspricht, aber auch die Fähigkeit besitzen Kompromisse zu machen, sonst findet man nie das passende Häuschen.

Und dann gibt es Sachen, die nur klappen, wenn ich aktiv werde. Ich möchte nebenher versuchen die Ausbildung zur Trauerbegleitung zu machen.

Ich möchte noch mehr Sport machen. Aber gerne ein Mannschaftssport. Ich schwanke zwischen Volleyball und Basketball. Als ich letztes Mal im Decathlon war, sah ich paar junge Kerls Basketballspielen. Ich stand an einem Tisch und überlegte mehrere Minuten, ob ich fragen soll mitspielen zu dürfen. Meine Stiefel wären zwar nicht optimal gewesen, aber ok. Das Zusehen hat eine alte Sehnsucht geweckt, doch mal wieder einen Basketball in die Hände zu nehmen und paar Körbe zu werfen. Ich habs die Jahre nicht gemacht, aus Angst, dass alte Erinnerungen hoch kommen könnten.

Auf was ich mich dieses Jahr auch sehr freue ist die Reise in die Arche Werder. Dort werden reichlich Schweine und Ziegen liebkost. Geplant ist dafür der März, direkt nach meinen mündlichen Prüfungen.

Die ersten drei Monate im Jahr heißt es noch lernen, um das Studium abzuschließen. Wenn ich lerne, schaff ich das auch. Von daher mache ich mir nicht so viele Sorgen.

Mit viel Glück werde ich für einen Vortrag für die Transmortale III eingeladen. Es hieß um Neujahr herum gibt es eine Antwort, aber ich habe bisher nichts erhalten. Eine Absage?

Dann gibt es noch Sachen, die weit weit in den Sternen stehen. Mit einem neuen Job könnte es sein, dass wir umziehen. Ich mag die Pfalz, aber ich habe immer Sehnsucht von hier wegzugehen. Von daher stehe ich einem Umzug auch mit positiven Gefühlen entgegen. Am liebsten wäre mir Sauerland, Schwarzwald, Bayern oder das Gebiet der mecklenburgischen Seenplatte.

2012 wird ein stürmisches Jahr mit vielen Veränderungen und die Frage ist: Welche Richtung schlägst du ein?

Liebe Grüße
Niphredil

Samstag, 24. Dezember 2011

Rauhnächte sind so verdammt scheiße ehrlich!

Die Rauhnächte verschleiern nichts. Sie holen alles an die Oberfläche. Alles, was man beiseite geschoben hat. Alles was man verdrängt hat. Alles was einem unangenehm war. Alles wofür man glaubte keine Zeit zu haben.

Sie jagen über einen Hinweg ohne jegliche Angst vor Verlusten. Sie haben kein Erbarmen und bieten keinen Raum zur Flucht. Sie haben kein Mitleid mit dir. Und das alles nur, weil sie dir den Spiegel vor halten.

LG

Niphredil

Dienstag, 20. Dezember 2011

Langsam Jahresende

letztes jahr war....
heute bin ich....
einen wunsch hätte ich....
ich werde mein leben....
wenn jetzt....
(beende die sätze)

Letztes Jahr war / oder eher dieses Jahr war oder ist unter dem Stichwort "nicht erfüllt" zu finden. Viele große und kleine Wünsche sind nicht in Erfüllung gegangen. Viel haben wir gesät und nichts kam dabei raus. Das Jahr war völlig fruchtlos, was in mir teilweise eine Verzweiflung und Leere ausgelöst hat. Dadurch haben wir uns in Geduld üben müssen, die uns teilweise viel Kraft gekostet hat. Auf der anderen Seite gab es Enwicklungen, die ich nicht hab kommen sehen. Das Vertrauen zu Menschen hab ich gelernt. Selbstständigkeit.

Heute bin ich mehr als enttäuscht, dass es zu Ludwigshafen Verbindungen zur Zwickauer Terrorzelle gibt.

Einen Wunsch hätte ich,... dass wir einfach im Lebenstrom mitfließen. Keine Widerstände.

Ich werde mein Leben wohl so nehmen müssen wie es kommt. Ich lass mich treiben.

Wenn jetzt mein Leben zu Ende wäre, so hätte ich wohl mehr über den Tod gelernt als über das Leben.

LG

Niphredil

Freitag, 16. Dezember 2011

Ich bin wieder da und das Thema: Die Frau und die gläserne Decke

Hallo ihr Lieben. Ich bin wieder da. Ich hab am 14.12. meine Magisterarbeit endlich abgegeben. Es war unmöglich nach stundenlangem Sitzen und Tippen nur einen Satz für den Blog hier zu verwenden.

Starten möchte ich gleich mit einem Thema, welches momentan so stark in meinem Leben vorherrscht und mich fast aus den Socken gehauen hat.

Ich prüfte vor paar Tagen Stellenanzeigen und fand eine Stelle, wo ich dachte: "Das kann nicht wahr sein." Dsas die Stelle mal frei wird, bei einer der führenden und besten Volkskundlerinnen. Leider ist die Stelle in Kiel. Wäre ich alleine hätte ich nicht überlegt und mich drauf beworben. Hätte ich die Stelle bekommen (es ist eine Halbtagsstelle, aber mit Superverdienst), wäre ich nach Kiel gezogen (toll Meeresluft!). Das wäre sogar eine Lehrtätigkeit gewesen. Aber ich bin ja verheiratet und habe einen Mann. Dieser Mann hat sein Traumjob - eigentlich - schon. Und er wird super bezahlt. Ab Januar solls losgehen. Bei Kiel stehen wiederum die Chancen für ihn mehr als mies, da eine Stelle zu finden. Ich würde hier in RLP schon eher was finden.

Mit dieser Stelle, knallte ich an die von meiner Professorin beschworenen "gläserne Decke". Irgendwann merkt man als Frau, dass man eine Frau ist und das die Sozialisation und die Gesellschaft einen so im Griff haben, dass man in alte Rollenmuster verfällt. Ich! Ja ich, mich hats erwischt. Das weitere Problem ist, dass ich mit meinem Mann auch etwas anderes abgesprochen habe. Das ich mich hier umsehe und wenn ich nichts finde, dann erst Baby.

Jetzt mit dem Studienabschluss zu 1/3 in der Tasche möchte ich das nicht mehr. Ich will auch die Möglichkeit haben mich überall zu bewerben, um meinen Traumjob zu erhalten. Und Baby? Ist aufeinmal ganz weit nach hinten gerückt. Akademikerinnen-effekt?

Als ich die Magisterarbeit abgab, hatte ich null Freude. Ich fragte mich die ganze Zeit, warum ich sie eigentlich abgebe? Um als Hausfrau zu enden, die erstmal nichts bekommt? Nach jahrelanger Tortour durch Prüfungen und ein Studium? Mit nachgeholten Abi nach der Ausbildung? 10 Jahre lang arbeite ich an meiner beruflichen Karriere und nun Baby?

Ich fühl mich als Frau momentan verarscht. Ich fühl mich vom Leben einfach verarscht. Ich fühl mich auch von mir selbst verarscht, hab ich mich etwa mit dem "job ist mir nicht wichtig" irgendwie selbst belogen? MIt dem Wissen, dass die Jobchancen hier beschissen aussehen?

Ebenfalls ist eine Stelle frei in einem Freilichtmuseum. Dreimal wurde die Bewerbungsfrist nach hinten gerückt, weil sie anscheinend keine geeigneten Bewerber gefunden haben. Ebenfalls für mich ein Traumjob. Zu weit weg.

Wir haben überlegt, ob wir nach Kiel ziehen, aber meine 1500 Euro würden zum Leben, wir bräuchten eine Wohnung, Haus würd nicht gehen kein Kredeit - nicht reichen. Hier zahlen wir keine Miete und mein Mann würde mehr verdienen. Hier könnten wir sogar ein Kredit für unser Häuschen bekommen.

Viel Geheule wenig Sinn. Ich frage mich einfach: Warum hab ich nicht die Chance oder die Möglichkeit mich auch überall zu bewerben? Ist es klar, dass in einer Ehe es nach der Richtung eines Mannes geht, da er IMMER mehr verdient? (Die seltenen Fällle, wo die Frau mehr verdient, interesssieren mich mal voerst nicht).

Mein Mann hat gesagt, ich soll mich bewerben und wenn ich genommen werde, führen wir eine Fernbeziehung. Er ist total fertig, wie es mir geht. Und er, wie auch ich, haben große Angst, dass irgendjemand wegen dem anderen verzichten muss und später mal die Ehe auf Vorwürfen basiert. Er hat mir die Wahl gelassen und ich hab mich gegen eine Fernbeziehung entschieden. Er ist einfach meine Nr. 1.

Wahrscheinlich bin ich eigentlich darüber erschrocken, dass mir urplötzlich ein Job wichtig erscheint und ein Baby wirklich in die Weite gerückt ist. Ich frage mich sogar, ob ich überhaupt ein Baby möchte und mir die Beziehung zu meinem Mann nicht reicht. Wann hab ich mich denn bloß so verändert? Wo kommt denn das her? Vielleicht ist es das was mich so erschreckt?

LG

Niphredil

Niphredil´s Hexentaverne

Ein Blog von einer Hexe, Studentin, Frau und Fotografin...

Zitat des Monats:

Es wohnt Genuss im dunklen Waldesgrüne, entzücken weilt auf unbetretener Düne, Gesellschaft ist, wo alles menschenleer, Musik im Wellenschschlag am ewigen Meer. Die Menschen lieb ich, die Natur noch mehr. Lord Byron

***~~***

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